
Was ist RENT (Arbeitstitel)?
Ein Dokumentarfilm zum Thema Wohnen zur Miete, über Menschen, die darunter leiden oder sich wehren.
Wen suchen wir?
Möglicherweise dich, wenn du aus Berlin kommst und an dem Thema Miete verzweifelst, wenn du in der Bauwirtschaft arbeitest oder wenn du Politikerin bist. Im Film darfst du anonym auftreten.
Wer wir sind
Hi zusammen, wir sind Marius Michusch (hauptsächlich Regie) und Maxi Buck (hauptsächlich Produktion). In der Vergangenheit haben wir uns mit diversen Themen, von linken Protesten bis hin zu Musik filmisch beschäftigt. Wir planen jetzt, wo die Debatte um Wohnraum in Berlin mit dem Wahlerfolg der Linkspartei zunehmend an Brisanz gewinnt, in einem Dokumentarfilm Perspektiven von Mieterinnen und Politikerinnen zu vermitteln.

Marius Michusch (Regie)
Im Rahmen dieses Projekts drehe ich vor Ort in Berlin. Als Foto-und Videojournalist wurden meine Bilder und Videos von verschiedenen Medien lizenziert, unter anderem SPIEGEL-ONLINE oder der United Nations University.

Maxi Buck (Produktion/Regie)
Bisherige Arbeiten: 49 Problems And My Future is One (2021), zuerst gezeigt auf dem Kasseler Dokfest, beschäftigt sich mit der hessischen Waldbesetzung "Danni Bleibt", Fat Years Of Fatmull (2023) über die zerplatzte Freundschaft der linken Metalband, zuerst aufgeführt auf dem LICHTER Filmfest Frankfurt.
Warum wir das machen
Als Kreative ist eine hohe Miete für uns das Damoklesschwert, dass über unser Arbeit steht und uns dazu zwingt, dass unsere Arbeit verwertbar bleibt. Das Thema schließt daher besonders bei mir (Marius), einen selbstreflexiven Aspekt mit ein. Gleichzeitig steuert Berlin aus unserer Sicht auf einen Moment hinzu, der fast gleichzeitig mit der Ernennung Zohran Mamdanis ins Bügermeisteramt von New York geschieht und von Buchveröffentlichungen von Tom Krebs und Isabella Weber flankiert wird. Wir sind gespannt, ob sich der Wille der Wähler nach dem Rechtsruck ab 2023 in neue Richtungen bewegt.
Look-Test
Wir möchten diesen Film so drehen, dass er bei unseren Protagonist*innen keine zeitlichen Belastungen auslöst. Wir drehen ihn ebenfalls mit Bestandsequipment. Imperfekten Objektiven und allem, was wir als Filmemacher momentan haben. Wir werden sehr cinematisch drehen, mit einem statischen Bildlook.
Um das im Ansatz erfahrbar zu machen, haben wir einen Looktest gefilmt. Dieser erzählt nicht, sondern soll lediglich den gewünschten Bildlook visualisieren. Bereits sichbar sind die markanten Tripod-Einstellungen und das B-ROLL aus Berlin. Noch Ausbaufähigkeit ist die Bildschärfe, weshalb wir vorraussichtlich um eine Blendenstufe abblenden werden und auf einen Objektivadapter mit Polarfilter verzichten werden.
Was sind die nächsten Schritte?
Zunächst suchen wir nach Protagonistinnen. Wenn wir dich angesprochen haben, schicke uns doch bitte einfach eine formlose E-Mail. Es reicht, wenn du Hallo sagst und wir in einen Austausch kommen. Du kannst aber auch erzählen, welche Probleme du mit dem Thema Miete hast. Wir verpflichten uns zum Schutz von Quellen. Wenn wir mit dir drehen dürfen, schneiden wir dann einen dreiminütigen Teaser und entscheiden so, ob wir das Projekt im TV, bei einer NGO oder in einem anderen Rahmen unterbringen möchten. Du wirst eine/einer von mehreren Protagonist*innen sein.
Kontakt und PDF-Exposé
Wenn du dabei sein möchtest, schreibe uns gerne eine E-Mail an:
marius_mich(at)protonmail.com
Du kannst dich auch hier oder über das Mailicon registrieren, woraufhin wir deine E-Mailadresse erhalten und uns auf jeden Fall mit dir in Verbindung setzen. Du kannst dazu eine Freemail-Adresse verwenden und diese nicht mit deinem Namen in Zusammenhang bringen, falls du erstmal anonym bleiben willst.
Wir stellen dir zusätzlich das Exposé für den Dokumentarfilm als Link bereit.